Corona-Pandemie im Ehrenamt am Beispiel der JungeEinsatzGruppe

Die Dienststelle der Lohner Malteser am Adenauerring 48.

Dies gilt auch für die JungeEinsatzGruppe (JEG) der Lohner Malteser. Mit vielen praktischen Übungen verbindet sie die Theorie mit der Praxis, um ihre Helfer so auf die Aufgaben in der SchnellEinsatzGruppe (SEG) vorzubereiten. Sie berichten von Ihren Erfahrungen und Hoffnungen in Zeiten der Pandemie:

„Auch wir von der JEG ruhen aktuell mit unseren Aktivitäten, da wir hauptsächlich praxisorientiert arbeiten und dies online so nicht möglich ist. Ein Versuch haben wir letztes Jahr gestartet, als Treffen mit einem entsprechenden Hygienekonzept möglich waren. Trotz sehr guter Teilnahme der Jugendlichen hatte man an den Abenden mehr das Gefühl, in der Schule zu sein.

Wir hoffen, dass wir im Sommer wieder mit Präsenzveranstaltungen starten können. Dies ist jedoch von der Entwicklung der Pandemie abhängig. Aber der weiterhin gehaltene Kontakt und die Zuversicht der Jugendlichen in unserer Gruppe stärkt uns alle und wir freuen uns schon jetzt auf den ersten gemeinsamen Ausbildungsabend nach langer Zeit.

Hier zwei Impressionen unserer Gruppenmitglieder:

‚Ich hoffe, wir können uns alle sehr bald wieder bei einem Eurer tollen Fortbildungsabende wiedersehen. Es ist wirklich schon zu lange her und es war sonst auch immer ein großer Spaß. Ihr konntet uns jeden Abend etwas Neues beibringen. Ich hoffe das ganze Team bleibt bis dahin gesund und munter!‘

‚Mein Wunsch für die JEG ist, dass es schnell wieder los gehen kann / darf mit den Ausbildungsabenden an der Wache. Außerdem wünsch ich mir, dass man einfach wieder Spaß zusammen haben kann und dabei etwas lernt, ohne dass man sich vorkommt, als wenn man in der Schule ist. Und um das Erlernte dann auf einem Sanitätsdienst umsetzen zu können.‘ “

Gemäß dem Malteser Slogan „... weil Nähe zählt“ wird derzeit in allen Gruppen Kontakt zu den Mitgliedern gehalten und vieles im Rahmen der Möglichkeiten unternommen. Seien es „Care-Pakete“ für die Helfer oder gemeinsame Online-Abende.

Ein kleiner Hoffnungsschimmer für die ehrenamtlichen Helfer ist zurzeit die Mitarbeit bei den kommunalen Testzentren. Hier unterstützen die Lohner Malteser zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Hauptamt regelmäßig die Testzentren in Lohne und Steinfeld.

Foto: C. Fiedler / Malteser